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Neu entdeckte Kostbarkeiten aus königlichem Besitz – über die Freude am Sammeln von mittelalterlichen Handschriften und Frühdrucken

Bücher nehmen trotz globaler Digitalisierung noch immer einen festen Platz in unserem Alltag ein. Besonders diejenigen, die vor der Erfindung des Buchdrucks entstanden und heute als einzigartige Kunstwerke gelten, üben eine grosse Faszination aus. Farbenprächtige Miniaturen, schön gestaltete Schriftbilder und auserlesene Einbände machen sie zu Gesamtkunstwerken. Mittelalterliche Handschriften sind Zeugnisse der Hochkunst und wichtige Überlieferer der abendländischen Kultur. Oft wurden sie von Künstlern verantwortet, die auch Monumentalkunstwerke schufen. Bedeutende Sammler der Vergangenheit besassen prachtvolle Bibliotheken und auch heute werden diese Bücher noch auf dem Kunstmarkt gehandelt. Der Aufbau einer mittelalterlichen Handschriftenkollektion ist ein interessantes und wertstabiles Sammelgebiet.

 

In einer exklusiven Ausstellung im Alten Schloss präsentierte das Antiquariat Dr. Jörn Günther aus Basel eine Sammlung seiner kostbarsten Handschriften und Frühdrucke aus königlichem Besitz. Dabei wurden Fragen beantwortet wie: Welche Bedeutung haben mittelalterliche Handschriften für uns heute? Und warum ist das Sammeln dieser Artefakte so attraktiv?

 

 

Dr. Jörn Uwe Günther

Inhaber des Antiquariats Dr. Jörn Günther Rare Books AG, Basel

 

 

 

 

 

Dr. Ina Nettekoven

Kunsthistorikerin und Expertin für illustrierte Handschriften und Inkunabeln, Bonn

 

 

 

 

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