Wolfsberg Podium

«Energiesektor im Wandel: Herausforderungen für Staat und Unternehmen»

Überblick:

Mit der Rückkehr der Geopolitik auf die politische Bühne, steht nicht zuletzt auch die Energiebranche wieder im Fokus der heutigen Veränderungen. Traditionelle, fossile Reserven schwinden und die Zukunft der Energie wird neu verhandelt. Während Grossbritannien seine Atomenergie ausbauen will, streben Frankreich und Deutschland nach einer Reduktion, bzw. dem Komplettausstieg. Erneuerbare Energien bieten zahlreiche vielversprechende Möglichkeiten. Wie das Beispiel der Atomenergie gezeigt hat, braucht es jedoch eine Zusammenarbeit zwischen Energieunternehmen und dem Staat, welcher die Verantwortung übernehmen und auch behalten muss. Aus den bei der Atomenergie erfolgten Fehlern und dem entstandenen Vertrauensverlust gilt es nun zu lernen. Bereits eine Verminderung der Importabhängigkeit, die nirgendwo so hoch ist wie in Europa, sollte ein geopolitisches Argument für ein Gelingen der Energiewende sein. Während vollständige Autarkie jedoch eine Illusion ist und bleiben wird, zählt eine unabhängige politische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der europäischen Staaten jedoch zu den Schlüsselvoraussetzungen für ein langfristiges Gelingen.

Kommt es zu der Energiewende, wie sie von Branchenkennern schon seit einiger Zeit vorhergesagt wird? Wie können sich Unternehmen auf die neuartige Herausforderung vorbereiten? Wie wird diese Energiewende in Zukunft unser alltägliches Leben beeinflussen? Auch die grössten Unternehmen aus dem Energiesektor müssen sich auf ein neues Umfeld und sich verändernde Kundenbedürfnisse einstellen. Johannes Teyssen ist Vorstandsvorsitzender der E.ON SE in Düsseldorf, einem der grössten Energiekonzerne weltweit. Im Rahmen eines Podiums präsentierte er uns die neusten Entwicklungen in der Branche und stellte sich kritischen Fragen.

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04.11.2015

Wolfsberg, Ermatingen

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