Wolfsberg Podium

«Kultur- und Wertewandel als Voraussetzung für den Konzernumbau bei thyssenkrupp»

Wie restrukturiert man ein Unternehmen mit über 150‘000 Mitarbeitenden, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht? thyssenkrupp steht wie kein anderes Unternehmen für die Industrialisierung Deutschlands und hat alle ihre Höhen und Tiefen durchlebt. Als Heinrich Hiesinger im Jahre 2011 den Vorstandsvorsitz übernimmt, steht das Unternehmen vor dem Untergang. Es folgt ein beispielloser Grossumbau, der sich besonders in einem Punkt von klassischen Restrukturierungen unterscheidet: Er betrifft nicht nur das Geschäft, sondern vor allem die Unternehmenskultur. Wie Heinrich Hiesinger diese neuen Werte auf globaler Ebene implementierte und so den Turnaround meisterte, erzählte er exklusiv im Rahmen dieses Wolfsberg Podiums.

 

Referent

Dr. Heinrich Hiesinger
Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG, Essen

Heinrich Hiesinger wurde 1960 in Bopfingen geboren und wuchs auf einem Bauernhof auf. Nach seinem Abitur ging er an die Technische Hochschule München, wo er 1986 das Diplom zum Elektroningenieur erlangte und nach fünf Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter 1991 promovierte. Nachdem er von 1992 bis 2009 verschiedene Funktionen bei Siemens wahrgenommen hatte, übernahm er im Januar 2011 den Vorsitz des Vorstands der thyssenkrupp AG. thyssenkrupp beschäftigt heute 156‘000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 / 2015 einen Umsatz von 42.8 Mrd. Euro.

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09.03.2017

Wolfsberg, Ermatingen

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