UBS Briefings

«Ambivalenzen der Digitalisierung»

Die Digitalisierung ist die vierte Zündstufe der Industrialisierung. Maschinen werden nicht nur immer besser – sie werden mittlerweile auch erwachsen. Damit fragt sich zum einen, wie eine Welt aussieht, die von selbsttätigen Maschinen übernommen wird, und was ein Roboter denn besser kann als wir Menschen. Fast wichtiger ist jedoch die Frage, welche Rolle dem Menschen noch bleibt. Sind wir Piloten des digitalen Wandels – oder nur Passagiere? Was tun wir, wenn die Maschinen fast alle unserer Aufgaben übernehmen? Ludwig Hasler fragte nach der Arbeitsteilung

zwischen Mensch und Maschine. Algorithmen arbeiten effizienter, rationaler und fehlerfreier als wir. Werden sie den Störfall Mensch also früher oder später aus dem Verkehr ziehen? Was kann der Mensch, was selbst der schlauste Roboter nicht kann?

Referent

Ludwig Hasler studierte an der Universität Zürich Physik und Philosophie. Nach seiner Promotion beschritt er zugleich
akademische und journalistische Wege. Als Philosoph lehrte er an den Universitäten Zürich und Bern, und als Journalist
war er Mitglied der Chefredaktionen beim St. Galler Tagblatt sowie bei der Weltwoche. Seit 2001 ist Ludwig Hasler als
freier Publizist, Kolumnist, Hochschuldozent und vielgefragter Referent tätig. Er war federführend bei der vielbeachteten
Kampagne der Hasler-Stiftung zur Förderung des Informatikunterrichts an Schweizer Schulen, und im Herbst 2016
wurde er in die Kommission „Digitalisierung“ von Economie Suisse berufen. Ludwig Hasler gilt als aufmerksamer Beobachter
unserer Gesellschaft und als einer der führenden Philosophen der Schweiz. Mit seinen Büchern (u.a. „Die Erotik
der Tapete: Verführung zum Denken“ und „Des Pudels Fell: Neue Verführung zum Denken“) und seinen pointierten
Referaten vermittelt er nicht selten provokative Denk- und Diskussionsanstösse.

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23.02.2017

Wolfsberg, Ermatingen

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