Wolfsberg Podium

«Energiewirtschaft – Spielball zwischen Politik und Markt»

Ein Leben ohne Energie ist nicht vorstellbar. Aufgrund des unaufhörlich steigenden Bedarfs, gewinnen erneuerbare Energien seit Jahren dramatisch an Bedeutung. Staaten auf der ganzen Welt setzen sich zum Ziel, in mehr oder weniger naher Zukunft einen Grossteil ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Dabei sinkt die Akzeptanz und Attraktivität der konventionellen Energieproduktion, obwohl diese vielerorts noch einen essentiellen Teil des Energiemixes darstellt. Aufgrund der Risiken für Mensch und Natur geraten Energieunternehmen aber zunehmend unter Druck. Besonders im Bereich der Haftung werden dabei teils schwer zu beantwortende Fragen aufgeworfen. Sind materielle Vorsorge und Haftung allein Sache des Versorgers, oder gibt es Gründe für eine öffent-liche Mithaftung? Ist eine langfristige Haftung privaten Kapitals überhaupt praktikabel? Kein Wunder ist es in den letzten Jahren bei den grossen Energieunternehmen wie E.On und RWE vermehrt zu Ab- und Aufspaltungen gekommen. Auf diese Entwicklungen wird Werner Müller im Rahmen des Wolfsberg Podiums eingehen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund seiner weitsichtigen Strategie betreffend der Haftungsrisiken und der endgültigen Schliessung des Bergbaus im Ruhrgebiet.

Referent

Von 1998 bis 2002 amtete Werner Müller in der Regierung von Gerhard Schröder als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Von 2003 bis 2008 war Müller Chef der RAG. Zudem bekleidete er von 2005 bis 2010 das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG. Seit dem 1. Dezember 2012 ist er Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates der Evonik Industries AG, der RAG Aktiengesellschaft und der DSK AG. Werner Müller ist u.a. auch Mitglied des Verwaltungsrates der Stadler Rail AG, Bussnang

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05.10.2016

Wolfsberg, Ermatingen

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